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Entstehung von Techno
Während in den 70ern Bands wie Kraftwerk noch Pioniercharakter hatten, wurden gegen Ende des Jahrzehnts für Songproduktionen immer öfter nicht nur herkömmliche Instrumente, sondern auch Synthesizer verwendet und in den 80er Jahren schließlich war elektronische Pop-Musik längst nichts mehr Ungewöhnliches. Techno wurde zur damaligen Zeit von seinen ersten Interpreten sowie heute rückblickend als logische Konsequenz der allgemeinen Technologisierung eben auch in der Musikbranche gesehen und oftmals sogar als Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine bezeichnet. Schon damals beginnt Techno, den langsam aufkeimenden Trend zum verstärkten Gebrauch des Computers widerzuspiegeln und ist somit nach wie vor Reflexion von Aspekten unserer Gesellschaft.
Während sich Techno zur damaligen Zeit in Europa allerdings noch oftmals dem Vorwurf ausgesetzt sah, durch den alleinigen Einsatz elektronischer Geräte und dem Fehlen "echter" Instrumente eine gewisse Kälte auszustrahlen, wurde es in den USA wesentlich offener empfangen: bereits 1982 verbanden Afrika Bambaataa & The Soul Sonic Force in dem Track "Planet Rock" Auszüge aus Kraftwerk-Stücken mit Rap und schufen so ein heutiges Subgenre von Techno, nämlich Electro. In der folgenden Zeit wurden große Mengen von Electro/Rap-Fusionen produziert, solange bis der unvermeidliche Overkill Electro für lange Zeit nahezu komplett von der Bildfläche verschwinden ließ und gleichzeitig HipHop, wie man ihn heute kennt, ins Leben rief. Ein internationales Revival von Electro setzte dann1996 ein, dem von Detroits Seite allerdings nicht viel Neues hinzugefügt wurde: zwar antwortete man mit einer Schwemme neuer Labels und Musikern, diese widmeten sich jedoch alle der Old School, indem sie bereits Dagewesenes wieder aufgriffen und intensivierten und somit nichts Innovatives schufen. In Deutschland hatte Electro anfangs nicht genügend Eigendynamik, und somit musste dann trotzdem meistens wieder auf Techno zurückgegriffen werden, um die Leute zum Feiern zu bewegen. In den letzten Jahren hat sich diesbezüglich jedoch einiges getan: Electro erfreut sich stets zunehmender Beliebtheit, es wird von vielen DJs und, im Gegensatz zu früher, auch von zahlreichen Clubs supportet. Doch zurück zu 1982:
Ebenfalls ungefähr zu dieser Zeit verarbeiteten die beiden Detroiter Juan Atkins und Richard Davies den Einfluss, den Kraftwerk auf sie ausgeübt hatte, in der Gründung des Projekts "Cybotron", und kombinierten die elektronischen Klänge der deutschen Band mit British New Wave. 1984 produzierten sie den Track "Techno City" womit sie ihrer Musik einen Namen gaben und gleichzeitig ein neues Genre erschufen. Als sich 1985 die beiden dann trennten, gründete Juan Atkins das Soloprojekt Model 500 und begann außerdem, mit Plattenspielern und dem TR 808 Drumcomputer aufzulegen.
In Zusammenhang mit Detroit und Juan Atkins muss auf jeden Fall auch Kevin Saunderson genannt werden, die zusammen mit Derrick May von der Presse auch die "Belleville Three" (sie besuchten alle drei die gleichnamige High-School) genannt wurden und als Urväter des Techno gelten. Im Booklet seiner im März 2002 veröffentlichten Mix-CD sagt Kevin Saunderson von sich selbst "I am now known for being one of the creators of Techno", und hat damit mehr als Recht, was ihm unter anderem auch durch seine großen kommerziellen Erfolge beispielsweise als Inner City mit "Big Fun" oder "Good Life" bestätigt wird. Erstaunlicherweise konnte sich Techno jedoch weder in seiner Geburtsstadt Detroit noch landesweit durchsetzen, da in den USA weiterhin HipHop und Rap wesentlich populärer waren. Es gelangte aber ca. 1988, vor allem durch den Virgin-Sampler "Techno! The New Dance Sound from Detroit", über England nach Europa und erfreute sich dort größter Beliebtheit. Es löste den gerade zu Ende gehenden Acid-House-Boom ab und machte in Deutschland Frankfurt und Berlin zu Technohochburgen. Durch die eben gefallene Mauer und die Vereinigung beider Stadtteile wurde in Berlin kreatives Potential freigesetzt, das sich durch viele illegale Parties in einfallsreichen Locations wie Abbruchhäusern, Industriehallen, Theatersälen etc. bemerkbar machte. Die auf diesen Parties vorherrschende Musikrichtung war eine extrem harte Variante von Techno, deshalb auch Tekkno oder Hardcore Techno genannt, und wurde als "eine Art Marschmusik für Roboter" (Spiegel, '91) oder die "härteste Tanzmusik aller Zeiten" (Stern,'92) bezeichnet. Aus dem Underground in die Öffentlichkeit gelangte Tekkno unter anderem durch die von Wolle Neugebauer veranstalteten Tekknozid-Parties direkt nach der Maueröffnung, und der Dance Hall Sendung des Radiosenders DT 64 mit Marusha, durch welche es ermöglicht wurde, die Musik auch außerhalb Berlins zu verbreiten. Interessanterweise zog dieses Subgenre von Techno auch erste Modetrends mit sich, und zwar Camouflage-Klamotten, weiße Handschuhe, Müllwesten, Wasserspritzpistolen oder in extremeren Fällen Gasmasken oder Staubsauger auf dem Rücken.
Schon 1992 distanzierten sich immer mehr Leute von Hardcore-Techno, lediglich in den Benelux-Ländern konnte es sich weiterhin behaupten, und entwickelte sich sogar noch weiter, und zwar zu dem, was man dann Gabber nannte. Zentraler Ort der Entwicklung war hierbei Rotterdam, Labels wie Rotterdam Records sind repräsentativ für den Sound, der immer wieder versuchte, die Grenzen an Härte und Schnelligkeit zu brechen und teilweise über 200 bpm aufwies. Bereits zur damaligen Zeit waren in den Niederlanden Raves mit 20.000 Besuchern keine Seltenheit. Laut Aussage von Paul Estak, Labelmanager und Produzent von Rotterdam Records, interessierten sich ca. 70% der aller Jugendlichen dort für House und Techno, was unter anderem auch mit der Tatsache, dass Fußball und Techno dort sehr eng miteinander verbunden war, zusammenhing. Es kam oft vor, dass die Fans sonntags nach dem Rave gemeinsam ins Stadion gingen, genauso wie während der Halbzeit im Fussballstadion Gabber zum Anheizen der Fans gespielt wurde.
In Deutschland begann die Kommerzialisierung des Techno schließlich 1992, als die großen Plattenfirmen auf Techno aufmerksam wurden, was nicht zuletzt mit der immer größer werdenden Love Parade (es waren bereits 15000 Leute dabei) zu tun hatte. Sie versuchten die für sie neue Musikrichtung zu vermarkten, was allerdings weder bei Partybegeisterten noch bei der breiten Masse auf offene Ohren stieß und daher nicht wirklich zu Verkaufserfolgen führte. Die Plattenindustrie zog sich deshalb vorerst wieder zurück, bis schließlich 1994 mit Acts wie beispielsweise Marusha der kommerzielle Durchbruch geschafft und eine neue Stilrichtung erschaffen war: Rave-Techno, von Gegnern auch "Spielzeug"- oder "Kirmestechno" genannt. Tracks wie "Somewhere over the Rainbow" können als wenn auch vielleicht ungewollte- Vorläufer von den in den folgenden Jahren kommerziell äußerst erfolgreichen Dancefloor-Tracks gesehen werden, deren Interpreten meist nach zielgruppenspezifischen Aspekten ausgesucht wurden und deren Image ebenfalls so designed wurde, dass es für die breite Masse möglichst verkaufsanimierend wirkte. Folglich kamen die meisten Stars dieser bedauernswerten, da einzig und allein kommerziellen Gesichtspunkten entsprungenen Entwicklungsform von Techno nicht aus der Szene und störten sich deshalb, mit Blick auf ihren Kontostand, auch nicht daran, dass sie von wirklichen Technoliebhabern kaum Zuspruch bekamen. Problematisch war nur, dass Projekte wie Scooter oder Blümchen für die Allgemeinheit, die sich mit elektronischer Musik noch nicht oder kaum auseinandergesetzt hatte, als repräsentativ betrachtet wurde und sie daher oftmals nachvollziehbarerweise - wenig Verständnis für die Szene aufbrachte. Doch auch Szeneinsider spalteten sich mit der leidigen Diskussion um Underground und Kommerz in zwei Lager auf: während die einen die gesamte Entwicklung gut hießen, weil sie nun ihr Hobby zum Beruf machen konnten und außerdem auf diesem Wege eine wesentlich breitere Masse überhaupt auf elektronische Musik (auch wenn diese wirklich teilweise qualitativ alles andere als hochwertig war) aufmerksam wurde, gab es natürlich auch genügend Gegner der Kommerzialisierung, die den wirklichen Spirit des Techno verwässert sahen, den alten Zeiten nachjammerten oder vielleicht auch einfach nur neidisch waren, dass sie es nicht geschafft hatten, auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Fakt war auf jeden Fall, dass nun die Entwicklung nicht mehr aufzuhalten war und Techno anfing, zu einer Art modernen Pop zu werden: die Musikindustrie war nun dazu bereit, die "Technorevolution" in die allgemeine Unterhaltungsmaschinerie einzugliedern. Während Techno zu Beginn selbst noch als integrales Teil von House betrachtet wurde und House der Oberbegriff für den Sound, der in den Clubs lief, war, etablierte es sich nun durch den wachsenden Bekanntheitsgrad immer mehr zum Oberbegriff für elektronische Musik.
Eine weitere Konsequenz der immensen Charterfolge war neben dem Unmut in der Technogemeinde die Geburt des Subgenres Intelligent Techno, welches seinen Ursprung in England hatte, auch dort als Gegenpol zu Hardcore und kommerzieller Dance Music fungierte, und daher bestrebt war, seinen Konsumenten etwas komplett Anderes als das bisher Erhältliche zu bieten. Im Gegensatz zum allgemeinen Geschehen im Bereich der elektronischen Musik setzte man hier vor allem auf Minimalismus, reduzierte also den Sound nüchtern auf wenige Elemente, und versuchte, Tracks zu produzieren, die eher für das Wohnzimmer als für den Club gedacht waren, oder wie es auf dem CD-Cover des vermutlich für das Genre namensgebende Release des britischen Labels Warp Records "Artificial Intelligence" ausgedrückt wurde:
"Artificial Intelligence is electronic 'Listening music' for Long journeys quiet nights and club drowsy dawns. Listen with an open mind." Es handelte sich also hierbei nicht mehr vorrangig um Musik, zu der man tanzen können musste, sondern eher um den Akt des Hörens der Musik. Dadurch, dass sich die Produzenten dieser Musik von dem Klischee, dass ein Track auf dem Dancefloor funktionieren muss, frei machten, wurden kreative Freiräume geschaffen, die die Produktion eines vollkommen neuen Sounds ermöglichten, für dessen Verbreitung unter anderem Projekte wie The Future Sound of London oder Aphex Twin sorgten.
1994 war auch das Jahr, in dem erstmals die Öffentlichkeit auf das in der Szene vorherrschende Drogenproblem aufmerksam wurde; in den meisten Massenmedien waren reißerische Berichte über Ecstasy zu finden. Als jedoch der Berliner Verein Eve & Rave mit ihrer Broschüre über Party-Drogen einen Versuch der Aufklärung und Eindämmung von Risiken startete, sahen sie sich sogar mit einem Indizierungsantrag der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften konfrontiert, der dann jedoch abgelehnt wurde. Das Heftchen war aufgrund der Uneinigkeit und des fehlenden Konzeptes innerhalb der zuständigen Ämter mal erlaubt und dann wieder verboten, wurde aber schließlich in leicht veränderter Form endgültig zugelassen, womit ein Schritt in die richtige Richtung der aufklärenden Drogenpolitik gemacht wurde.
Nachdem Techno 1994 erstmals kommerziell sehr erfolgreich war, setzte sich diese Entwicklung in den darauf folgenden Jahren fort. Weiterhin stieg die Anzahl der Dancefloorproduktionen und des "Eurotrashs" (wie z.B. Scooter) in den Charts, aber auch der Markt für qualitativ hochwertige Musik, die aus der Szene kam, wurde breiter. Techno wurde immer facettenreicher und ständig wurden neue Variationen davon geschaffen, wodurch es nicht mehr einen großen, alles verändernden Trend, sondern eher viele kleine nebeneinander her existierende Strömungen gab, die sich einerseits ständig gegenseitig befruchteten und beeinflussten, aber auch in sich neue Richtungen einschlugen und genauso gerne klassisches Material wieder aufbereiteten.
Ein Beispiel für eine Techno-Variante neueren Datums aus dem mitteldeutschen Raum ist Schranz. Der Begriff wurde von Chris Liebing geprägt, der 1998 seine Geburtstagsfeier im Frankfurter Omen "Birthday Schranz" nannte, nachdem er die Bezeichnung auch schon des öfteren vorher in Plattenläden verwendet haben soll. Obwohl der Erfinder selbst über diesen Begriff sagt "Für mich war es nie eine Musikrichtung. Es sind Sounds, die übersteuert sind, Krach eben. Ich gehe davon aus, dass eine neue Generation herangewachsen ist, die sich mit den Begriffen Techno oder Trance nicht mehr identifizieren möchte.", versteht man im Großen und Ganzen darunter Progressive Techno, was eine härtere Variante von Techno mit großem Hang zur Monotonie ist. In Zusammenhang mit diesem harten Technosubgenre findet gerne die polarisierende Aufteilung in Hasser und Liebhaber statt, der wechselseitiges Unverständnis zugrunde gelegt ist und die eine indifferente Haltung unmöglich erscheinen lässt.
Als logische Folge des zunehmenden Variantenreichtums wird auch das Angebot in den Plattenläden und Clubs immer umfangreicher: Während mittlerweile in der Clublandschaft für nahezu jeden Geschmack etwas zu finden ist, werden die Record Stores mit einer Flut von Releases konfrontiert, die es neuen Interpreten und kleineren Labels nicht gerade einfach macht, aufzufallen und sich zu behaupten, da es für die Läden einfacher ist, ihre hauseigenen Produkte, Favourties oder nur noch die wirklich großen Renner zu vertreiben. Durch die fragmentartige Entwicklung und die somit immer schwieriger werdende Klassifizierung der einzelnen Subgenres entwickelt sich "Techno" immer mehr von der spezifischen Musikbezeichnung zu einem Überbegriff, der einerseits viele verschiedene Erscheinungsformen von elektronischer Musik einschließt, andererseits aber auch den gesamten Lifestyle, den die "Raving Society" zelebriert, und damit eine Lebenshaltung, die sich bewusst auf die moderne Technologie einlässt.
* Referenzen:
- Compilation
Various Artists "4th Step into phuture" (Phuture Wax; 1999)
Various Artists "Abe Duque presents Disko B." (Disko B.; 1999)
Various Artists "Human Traffic" (FFRR; 1999)
Various Artists "Tresor Compilation Vol.9" (Tresor;2001)
Various Artists "The Collection: File Under Techno 1" (UCMG;2001)
Various Artists "The 2nd Wave" (Electric Kingdom) 1999
Various Artists "Electric Activity Vol.1" (Over-X-Posure) 1999
Various Artists, Thomas Schumacher "Perlen 2", (Spielzeug) 2001
Various Artists "Int. Deejay Gigolos CD Five" (Gigolo, 2001)
Various Artists "(komfort.lab) presents Native Lab" (WMF Rec.;2001)
- Alben
Westbam "We'll never stop living this way" (Low Spirit;1997)
Der Dritte Raum "Raumgleiter" (Virgin;1998)
Elektrochemie LK "Gold" (Eastwest;2001)
Steve Stoll "Windows On The World" (Fine Audio Recordings;2001)
Dave Tarrida "Paranoid" (Tresor;2001)
The Advent "Time Trap Technik" (Gigolo;2001)
K. Hand "Detroit History Part1-2 (Tresor;2001)
Terence Fixmer "Muscle Machine" (Gigolo;2001)
S.I. Futures "The Mission Statement" (Novamute;2001)
Johannes Heil "Feiern" (Kanzleramt;2001)
Anthony Rother "Simulationszeitalter" (PSI) 2000
Little Computer People (Anthony Rother) "Electro Pop" (Alphabet City;2001)
Miss Kittin & The Hacker "The First Album (Gigolo;2001)
Fischerspooner "#1" (Gigolo;2001)
Crossover "Fantasmo" (Gigolo;2001)
OP:L Bastards "The Job" (Form&Function;2001)
Drexciya "Harnessed The Storm" (Tresor;2001)
Golden Boy with Miss Kittin "Or" (Ladomat2000;2001)
Grenn Velvet "Whatever" (Music Man;2001)
- Singles/ Maxis
DJ Dick "Iron Raver" (Low Spirit)
Zombie Nation "Kernkraft 400" (Universal/Kontor) 1999
Elektrochemie LK "Schall" (East West) 2000
New
Order "Someone Like You" London Records / WEA;2001)
Speedy J "Krekc" (Novamute;2001)
Steve Stoll "Jumping Off" (Audio Recordings;2001)
CJ Bolland "See Saw" (Mole Records;2001)
Jimi Tenor & Ural 13 Diktators "Orks" (Art Of Perception;2001)
Zombie Nation "Unload" (Int. DeeJay Gigolo Records;2001)
Vitalic "Poney EP" (Int. DeeJay Gigolo Records;2001)
Alenia "Tendency EP" (Definition;2001)
Thomas Schumacher "The Fortunates Ones - Sci-Fi Trax Level 4.4" (Superstition;2001)
W. Jörg Henze "Siente Mi Cuerpo" (Spiel-Zeug;2001)
H-Man "Sandra" (Giant Wheel;2001)
Sven Väth "Mind Games" (Virgin;2001)
Mick Wills "Atomic EP" (Gigolo;2001)
Steril "Shades Of Grey EP" (Gigolo;2001)
Westbam "Beatbox Rocker" (Low Spirit) 1999
DJ I.C.O.N. "VocoMe" (Low Spirit/Electric Kingdom) 1999
Der Zyklus "Der Zyklus II" (Gigolo;2001)
Steril "Klinique EP" (Lasergun;2001)
Drexciya "Digital Tsunami" (Tresor;2001)
David Carretta "Domination EP" (Gigolo;2001)
Daft
Punk "Harder, Better, Faster, Stronger" (Virdin;2001)
Tiga & Zyntherius "Sunglasses At Night" (Gigolo;2001)
Tok Tok vs. Soffy O. "Missy Queen's Gonna Die" (Fuel Rec.;2001)
Members of Mayday "10 IN 01" (Low Spirit;2001)
Orlando Voorn "Fix-Flash" (Gigolo;2001)
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